Privatversicherungen für Ärzte und Medizinstudenten

Wenn du als Arzt in der Klinik eine Stelle annimmst, wirst du automatisch über dein Beschäftigungsverhältnis in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung versichert. Zudem bist du über deinen Arbeitgeber während der Arbeitszeit und auf dem Arbeitsweg gesetzlich unfallversichert. Als Student bist du je nach Alter entweder in der Kranken- und Pflegeversicherung familienversichert oder über einen reduzierten Studententarif kranken- und pflegeversichert, während in der Arbeitslosen- und Rentenversicherung zu dieser Zeit keine Versicherung und damit keine Beiträge anfallen. Zudem wirst du ab deiner Zeit als Assistenzarzt Pflichtmitglied im berufsständischen Versorgungswerk, welches dir zusätzlich eine Form der Altersversorgung, aber auch des Berufsunfähigkeitsschutzes bietet. All das gewährleistet ein Minimum an Existenzsicherung im jeweiligen Schadens- bzw. Versicherungsfall, egal ob man nun erkrankt, pflegebedürftig, arbeitslos oder einfach zu alt zum Arbeiten wird. Doch reichen die vom Sozialstaat eingerichtete Sozialversicherung und die Leistungen der berufsständischen Versorgungswerke auch für ein sicheres Arbeitsleben und Privatleben aus? Wir haben einen Blick auf das Angebot zusätzlicher privater Versicherungen geworfen, die für dich als Arzt (oder Medizinstudent) teils hilfreich sein können, teils aber auch unabdingbar sind.

Berufs- und Privathaftpflichtversicherung

Worum geht es eigentlich genau?

Die Haftpflichtversicherung leistet Schadensersatz bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden gegenüber Dritten im Schadensfall. Als dritte Partei ist hier die geschädigte Person gemeint, während die anderen beiden Parteien aus Versicherer (Versicherungsunternehmen) und Versicherungsnehmer (Entschädigungsleister) bestehen. Die deutsche Gesetzgebung kennt keine Begrenzung der Haftung. Im schlimmsten Fall verursachst du also ohne Versicherungsschutz einen sehr hohen finanziellen Schaden und bist dazu verpflichtet, diesen solange zurückzuzahlen, bis dieser beglichen ist. Im Zweifel dauert das dein ganzen Leben lang und übersteigt die Summe, die du jemals aufbringen kannst. Solch hohe Schadenersatzforderungen treten aber eher bei Schäden auf, die andere Menschen verletzen oder töten (Personenschäden). Da kann es schnell mal in die Millionen gehen. Hohe Schadenersatzforderungen sind aber auch bei den anderen Schadensarten nicht ausgeschlossen. Ohne entsprechende Absicherung kann ein Schaden also langfristig und dauerhaft alle finanziellen Ziele und Wünsche zunichte machen.

Worauf sollte ich beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung achten?

Es gibt sehr viele verschiedene Anbieter von Haftpflichtversicherungen, die wiederum viele unterschiedliche Tarife anbieten. Private Haftpflichtversicherungen lassen sich sehr gut über diverse Vergleichsrechner im Internet miteinander vergleichen. Während deines Studiums hast du vielleicht schon eine kostenfreie Haftpflichtversicherung von Finanzberatern, die teilweise mit Kooperationen zum Marburger Bund werben, angeboten bekommen. Diese beinhalten meistens eine Kombination aus privater und beruflicher Haftpflichtversicherung. Sobald du aber privatärztlich arbeitest (z.B. in der Impfberatung) oder ehrenamtlich ärztliche Tätigkeiten ausführst, solltest du mit deiner Versicherung abklären, ob auch diese Tätigkeiten versichert sind. In den gängigen günstigen oder kostenlosen Paketen ist dafür oft kein umfangreicher Schutz vorgesehen. Außerdem solltest du beachten, dass diese günstigen oder kostenlosen Pakete auch gerne deshalb angeboten werden, weil der Finanzberater darauf spekuliert, dir auch andere Produkte verkaufen zu können.

Was kostet eine Haftpflichtversicherung?

Abhängig vom Versicherer und dem gewählten Tarif spielen weitere Faktoren bei der Frage nach den Kosten eine Rolle. Handelt es sich um eine Single- oder eine Familienversicherung? Arbeitest du im öffentlichen Dienst? Geht es um eine Kombination aus privater und beruflicher Haftpflichtversicherung oder nur um eines von beiden? Wie hoch ist die Versicherungssumme? Grob kann man sagen, dass die gängigen Pakete für Studenten maximal bis zu 10€ im Jahr kosten, wenn sie nicht gar kostenlos angeboten werden. Gängige Pakete aus privater und beruflicher Haftpflichtversicherung zur Assistenzarztzeit liegen bei ca. 60€ pro Jahr. Für eine reine private Haftpflichtversicherung zahlt man schon mal 50 bis 70€ im Jahr und bei einer Berufshaftpflichtversicherung für Fachärzte, Oberärzte usw. hängen die Kosten von der Fachrichtung ab. Die Versicherungen für einen Facharzt der Radiologie sind bspw. günstiger als die für einen Gynäkologen.

Brauche ich überhaupt eine berufliche Haftpflichtversicherung?

Ganz klar: ja! Wenn du im Krankenhaus arbeitest oder Famulant/PJler bist, hat das Krankenhaus meist eine Versicherung für dich mit abgeschlossen. Das solltest du aber in jedem Fall nochmal überprüfen. Falls das Krankenhaus eine Versicherung für dich abgeschlossen hat – wunderbar! Allerdings ist eine zusätzliche berufliche Haftpflichtversicherung trotzdem empfehlenswert, da du ja auch abseits deiner Tätigkeit im Krankenhaus beruflichen Gefahren ausgesetzt bist. Man spricht hier vom sog. “ärztlichen Restrisiko”. Hierbei geht es um Schadensfälle, die z.B. als Ersthelfer an einem Unfallort oder durch eine gut gemeinte Empfehlung im Freundes- oder Bekanntenkreis auftreten können. Mit deiner Facharztanerkennung ändert sich meist auch das Haftungsrisiko, weshalb du das Thema dann nochmal genauer unter die Lupe nehmen solltest.

Und brauche ich wirklich eine private Haftpflichtversicherung?

Die Antwort ist auch hier ein deutliches “Ja”! Ein Schadensfall tritt manchmal schneller ein, als man denkt. Das neue Handy deiner Freundin ist dir schnell mal aus der Hand gerutscht oder dein Kaffee ergießt sich über den Laptop eines Kumpels. Allerdings sollten Sachschäden nicht der Hauptgrund dafür sein, eine solche Versicherung abzuschließen. Bist du schon mal versehentlich über eine rote Ampel gegangen? Vielleicht auf einer öffentlichen Treppe gestolpert? Wenn du hierbei jemand anderen verletzen würdest, ggf. sogar schwer, geht es schnell um sehr hohe Schadenersatzforderungen, mit denen du konfrontiert werden könntest. Außerdem sind die günstigen Prämien relativ gesehen zu den hohen Versicherungssummen (auch im beruflichen Bereich) ein super Deal.

Private Rechtsschutzversicherung

Worum geht es eigentlich genau?

Wenn es zum Rechtsstreit kommt, übernehmen Rechtsschutzversicherungen bei vorliegendem Rechtsschutzfall die Prozesskosten vor Gericht, die gesetzlichen Anwaltsgebühren und die Kosten weiterführender, rechtlicher Konsequenzen bis zu einer vereinbarten Deckungssumme. Solche Kosten können schnell mehrere tausend Euro betragen. Für jeden Lebensbereich gibt es passende Rechtsschutzversicherungen, von privat über beruflich bis hin zu Rechtsschutz, der speziell im Straf- oder Mietrecht greift. Wir wollen uns hier auf die berufliche bzw. gewerbliche Rechtsschutzversicherung für Ärzte beschränken.

Worauf sollte ich beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung achten?

Auch hier gilt wieder: Rechtsschutzversicherungen lassen sich sehr gut über diverse Vergleichsrechner im Internet miteinander vergleichen. Bei der Rechtsschutzversicherung ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass all deine individuellen Risiken abgesichert sind. Schau bei der Online-Suche also genau darauf, für welche Lebensbereiche dein Rechtsschutz gelten soll. Wenn du mit einem Finanzberater ins Gespräch kommst, stelle sicher, dass  individuell auf deine Situation eingegangen wird.

Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?

Die Prämien für die Tarife richten sich im Kern nach folgenden Kriterien: Art der Tätigkeit (für Ärzte ist hier die Unterscheidung zwischen Arbeitnehmer und Selbstständiger ausschlaggebend), Anzahl und Umfang der abzusichernden Lebensbereiche (z.B. Privat, Beruf, Verkehr, Wohnen), Anzahl der optional mitzuversichernden Personen (Familie oder Ehepartner) sowie die Höhe der Deckungssumme und der Selbstbeteiligung. Bei Rechtsschutzversicherungen ist es üblich, dass die Selbstbeteiligung im Rechtsschutzfall bei 150 bis 250€ liegt. Rabatte aufgrund von nachgewiesenen Vorversicherungszeiten, Alter und längerer Laufzeit sind möglich. Eine realistische Prämie bei herkömmlicher Selbstbeteiligung für einen Berufs-Rechtsschutz als angestellter Arzt – mit üblicherweise integriertem Privatrechtsschutz – beträgt ca. 15 bis 20€ monatlich.

Ein umfangreicher Rechtsschutz für den Praxisalltag als niedergelassener Arzt kostet dagegen schon deutlich mehr. Monatliche Prämien ab 50€ sind keine Seltenheit! Die Prämien richten sich zusätzlich nach der Anzahl der Mitarbeiter in der Praxis.

Brauche ich überhaupt eine Rechtsschutzversicherung?

Die gute Nachricht für Angestellte: Bei Festanstellung im Krankenhaus bist du i.d.R. über deinen Arbeitgeber abgesichert, wenn es zu rechtlichen Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern, Patienten (z.B. Vorwurf eines Behandlungsfehlers) oder der Krankenkasse kommt. Allerdings kann es als Angestellter ratsam sein, eine Arbeitsrechtsschutzversicherung abzuschließen, wenn Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber nicht zu vermeiden sind. Dies betrifft besonders Fragen zu den Themen Kündigungen, Abmahnungen oder Gehälter. Wenn du hin und wieder eine Tätigkeit außerhalb deines Angestelltenverhältnisses aufnehmen möchtest, wie z.B. als Notarzt oder Gutachter, ist eine Rechtsschutzversicherung als angestellter Arzt speziell für solche Tätigkeiten ebenfalls empfohlen. Für angestellte Ärzte mit Niederlassungswunsch sollte außerdem darauf geachtet werden, dass der Tarif für angestellte Ärzte eine Klausel zur Umwandlung in einen Tarif für niedergelassene Ärzte enthält.

Der Rechtsschutz für niedergelassene Ärzte gestaltet sich wesentlich umfangreicher. Durch die größere Verantwortung als Arbeitgeber und zugleich ambulanter Versorger ist eine Rechtsschutzversicherung in diesem Fall unabdingbar. Das ergibt sich allein aus der Vielzahl an Rechtsverhältnissen, die man in dieser Position mit u.a. Krankenkassen, Patienten, Krankenhäusern, Mitarbeitern und Vermietern eingeht. Hierfür gibt es diverse Tarifoptionen, die auch individuell an die Bedürfnisse der Freiberufler angepasst werden können.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung

Worum geht es?

Was passiert, wenn du eines Tages und zeit deines Berufslebens so sehr erkrankst oder durch einen Unfall zu Schaden kommst, dass du in deinem Beruf als Arzt wahrscheinlich nie mehr arbeiten kannst? Neben der ohnehin psychischen Belastung steht vor allen Dingen eines fest: Das Einkommen fällt dauerhaft weg. Wer ersetzt nun dieses Einkommen? Auch hier hat der Staat einige Vorkehrungen getroffen; im Falle der Ärzteschaft sogar theoretisch direkt zwei: die Erwerbsminderungsrente als Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung und die Berufsunfähigkeitsrente des berufsständischen Versorgungswerkes auf Landesebene. Da die Anspruchsvoraussetzungen für eine volle Erwerbsminderungsrente bei eher spärlicher Rentenhöhe relativ streng geworden sind, kann eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit milderen Anspruchskriterien eine sinnvolle und lukrative Ergänzung sein. So gilt man bei der gesetzlichen Rentenversicherung erst als voll erwerbsgemindert, wenn man nicht mehr in der Lage ist, irgendeine Tätigkeit mindestens drei Stunden täglich auszuüben. Die meisten Ärzte “entscheiden” sich aber sowieso für die Leistung des ärztlichen Versorgungswerks, indem sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, siehe dazu auch Befreiung von der Rentenversicherungspflicht. Auch die Versorgungswerke zahlen jedoch erst bei vollständiger Berufsunfähigkeit in Verbindung mit der Aufgabe der ärztlichen Tätigkeit, während private Berufsunfähigkeitsversicherungen i.d.R. bereits bei einer zuerkannten Berufsunfähigkeit von 50% die volle Rente zahlen.

Worauf sollte ich beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten?

Wenn du einen Antrag an die Berufsunfähigkeitsversicherung stellst, wird seitens des Versicherungsunternehmens eine Gesundheitsprüfung eingeleitet. Diese findet in Form der schriftlichen Angaben auf dem Antrag statt. Du musst dafür also i.d.R. nicht extra zum Arzt gehen. Es kann allerdings sein, dass der Versicherer zum Zwecke der eigenen Absicherung einen Arztbericht anfordert. Wichtig ist, dass all deine Angaben wahrheitsgemäß und – unbedingt – vollständig sind. Also auch noch nicht Diagnostiziertes oder “Wehwehchen” mit angeben! Ansonsten droht im Extremfall die Leistungsverweigerung bei Eintritt der Berufsunfähigkeit.

Gerade für den Mediziner kann es außerdem hilfreich sein, die sog. “Infektionsklausel” mit abzuschließen. Es kann bspw. passieren, dass bei ansteckender Infektion des medizinischen Personals ein berufliches Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz ausgesprochen wird. Du darfst also nicht mehr arbeiten, obwohl du theoretisch könntest. Dadurch tritt i.d.R. keine Berufsunfähigkeit per Definition der privaten Versicherer ein, womit auch kein Anspruch auf Leistungen besteht. Die Infektionsklausel verhindert genau diesen Umstand, sodass du schützenden Anspruch auf Leistungen hast.

Darüber hinaus solltest du auch besonders auf die folgenden Punkte vor Vertragsabschluss achten: Leistungs- und Versicherungsdauer bis zum Renteneintrittsalter, dynamische Beitragsanpassung bei Inflation, Ausschluss einer abstrakten Verweisung auf einen anderen Beruf und die ausreichende Rentenhöhe mit Option auf laufende Aufstockung (“Nachversicherungsgarantie”). Bei der Rentenhöhe wird eine monatliche Absicherung von ca. 50 bis 75 Prozent des letzten Nettoeinkommens empfohlen.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die wichtigsten Faktoren, die die Prämie beeinflussen, sind: Alter, Gesundheit, Beruf und vertragliche Bestimmungen (festgelegte Rentenhöhe, Versicherungsdauer und -umfang, Leistungsdauer, Klauseln).

Als Beispiel für einen 30-jährigen Arzt ohne Vorerkrankungen mit einer gewählten Rentenhöhe von monatlich 1.800 Euro ergeben sich über einen der unzähligen Vergleichsrechner Tarife mit monatlichen Prämien von mindestens 60€ bis höchstens 190€. Man erkennt hierbei schon die hohe Preisvariabilität je nach Anbieter, was auf die unterschiedlichen Vertragsbedingungen zurückzuführen ist. Allgemein gilt: Je kränker und älter man ist, aber auch je gefährlicher und belastender der Beruf, desto höher ist die Prämie.

Brauche ich überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Bei dieser Fragestellung scheiden sich die Geister. Es kommt nun einmal maßgeblich darauf an, wie sehr ein Jeder von uns das Lebensmotiv “Sicherheit” als wichtig erachtet. Vorsichtige Menschen werden eher dazu neigen, eine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen als unvorsichtige. Natürlich kommt es auch auf die individuelle (Krankheits-)Vorgeschichte an, inwieweit eine zusätzliche Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit sinnvoll ist. Das wird jeder für sich selber wissen oder herausfinden müssen. Es ist allerdings auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Arbeitsbelastung bei ärztlicher Tätigkeit psychisch sowie physisch hoch ist, wodurch manch einer es für wahrscheinlicher halten könnte, in dieser Tätigkeit einer Berufsunfähigkeit zum Opfer zu fallen. Immerhin kannst du als Arzt auf staatliche Unterstützung des berufsständischen Versorgungswerkes und der gesetzlichen Rentenversicherung hoffen, sofern du dich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt! Die Rolle der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung als “Sahnehäupchen” kann den Lebensstandard dennoch entscheidend erhöhen.

Was ist noch sinnvoll?

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht

Sobald deine Assistenzarztzeit beginnt, wirst du Pflichtmitglied in einem der berufsständischen Versorgungswerke auf Landesebene und musst folglich dafür Beiträge entrichten. Allerdings wirst du durch deine Anstellung am Krankenhaus auch rentenversicherungspflichtiges Mitglied – und zahlst wiederum Beiträge. Um dieser “doppelten Versicherung und Beitragszahlung” zu entgehen, gibt es die Möglichkeit, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Lohnt sich das? Um der doppelten Beitragszahlung zu entgehen sicherlich, ja. Solltest du dich nicht befreien lassen und später beide Formen der Altersrenten ausgezahlt bekommen, wird zudem bei der gesetzlichen Rentenversicherung die Rente vom Versorgungswerk als Einkommen mit angerechnet, sodass mit Leistungskürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung zu rechnen ist. Das Versorgungswerk kürzt seine Leistungen nicht. Durch die Tatsache, dass beim Versorgungswerk für dich ein Kapitalstock angelegt wird, können höhere Renditen als beim Umlageverfahren in der deutschen Rentenversicherung erzielt werden. Jedes Versorgungswerk bietet allerdings unterschiedliche Leistungen an; also frag am besten direkt nach und vergleiche dann!

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